Professionelle Website für Rechtsanwälte

Mandantinnen und Mandanten, die einen Anwalt suchen, befinden sich meist in einer belastenden Situation. Ihre Website muss in wenigen Sekunden vermitteln: hier bin ich richtig, hier werde ich verstanden, hier ist jemand fachlich kompetent und menschlich greifbar. Wir entwickeln Kanzlei-Websites, die Vertrauen schaffen, den Vorgaben der Berufsordnung genügen und bei lokalen Suchen zu Ihren Rechtsgebieten gefunden werden.

BORA-konform berufsrechtssicher Rechtsgebietsseiten DSGVO-konform mandantenorientiert

Warum Kanzleien eine eigenständige Website brauchen - auch bei hoher Auslastung

Viele etablierte Kanzleien empfinden ihre Auslastung als ausreichend und sehen die Website als lästige Pflicht. Das war einmal. Heute prüfen Mandantinnen und Mandanten vor dem Erstkontakt nahezu immer online - auch bei persönlichen Empfehlungen. Wer keine Website hat oder einen veralteten Auftritt aus 2010, verliert Mandate an jüngere Kanzleien, die beim Googeln professioneller wirken. Das betrifft besonders profitable Rechtsgebiete wie Erbrecht, Familienrecht und Arbeitsrecht, in denen Mandanten aktiv recherchieren, bevor sie anrufen.

Die Website ist auch der einzige Kanal, in dem Sie die Darstellung voll kontrollieren. Anwaltsportale wie anwalt.de oder Rechtsanwaltskammern zeigen minimale Informationen - Sie können dort weder Ihre Schwerpunkte ausführlich erläutern noch die Atmosphäre Ihrer Kanzlei transportieren. Ihre eigene Website kann das. Und sie bleibt - unabhängig von Portalgebühren, Algorithmusänderungen und Drittanbietern.

Kernbereiche einer überzeugenden Kanzlei-Website

Die Startseite vermittelt in wenigen Sekunden Positionierung und Qualität. Ein ruhiges, professionelles Design, ein klarer Claim ("Ihre Anwaltskanzlei in [Stadt] für [Rechtsgebiet]"), eine kurze, sachliche Beschreibung Ihrer Kanzlei und ein direkter Kontaktweg - mehr ist nicht nötig. Werbliche Übertreibungen verbieten sich ohnehin nach § 43b BRAO und § 6 BORA. Wir setzen konsequent auf sachliche Sprache, die Kompetenz vermittelt, ohne Grenzen zu überschreiten.

Für jedes wichtige Rechtsgebiet entsteht eine eigene Unterseite. Das ist der entscheidende SEO-Baustein: Mandantinnen und Mandanten suchen nach "Familienrecht [Stadt]", "Arbeitsrecht Anwalt [Stadt]", "Erbrecht [Stadt]", "Verkehrsrecht Anwalt" oder "Mietrecht [Stadt]". Eine allgemeine Kanzlei-Seite reicht für diese Suchen nicht. Pro Rechtsgebiet beschreiben wir 800-1500 Wörter: typische Fälle, Ablauf eines Mandats, rechtliche Grundlagen, häufige Fragen. Das schafft Vertrauen und Ranking gleichzeitig.

Die Team-Seite stellt Anwältinnen und Anwälte persönlich vor - mit Foto, Werdegang, Fachanwaltstiteln, Zulassungen, Publikationen und Vorträgen. Fachanwaltstitel sind werbewirksam und erlaubt, weil sie auf staatlich anerkannten Qualifikationen beruhen. Wir strukturieren die Darstellung klar und sachlich, ohne in Selbstlob zu verfallen. Eine eigene Seite pro Partnerin oder Partner ist bei mehreren Berufsträgern empfehlenswert.

Der Kontaktbereich enthält Telefonnummer, E-Mail, Postanschrift, Karte (DSGVO-konform) und ein schlankes Mandatsanfrage-Formular. Das Formular dokumentiert den Erstkontakt rechtssicher und enthält eine DSGVO-konforme Einwilligung. Für dringliche Anliegen weisen wir auf die Telefonnummer hin; inhaltliche Anfragen werden per E-Mail oder Formular entgegengenommen.

Berufsrecht: BORA, BRAO und Wettbewerbsrecht

Anwalts-Websites stehen unter strenger Beobachtung - durch Kammern, Wettbewerber und Anwälte, die auf Verstöße abmahnen. § 43b BRAO und § 6 BORA regeln, was zulässig ist: sachliche Information über berufliche Tätigkeit, Hinweise auf Tätigkeitsschwerpunkte, Fachanwaltsbezeichnungen nach den Anforderungen der FAO. Nicht erlaubt ist reißerische Werbung, Vergleiche mit anderen Kanzleien, irreführende Erfolgsangaben oder konkrete Mandatsdetails mit Gegnerbezug.

Wir kennen diese Anforderungen und prüfen jede Formulierung kritisch. Das beginnt bei der Startseiten-Headline und endet bei der Fußnote mit Pflichtangaben. Die vollständige Liste umfasst unter anderem: Name und Berufsbezeichnung, Staat der Verleihung, zuständige Kammer, berufsrechtliche Regelungen mit Link zur BRAK-Datenbank, Berufshaftpflichtversicherer mit räumlichem Geltungsbereich, Umsatzsteuer-ID sowie - bei Fachanwaltstiteln - die verleihenden Kammern. Diese Pflichtangaben werden sauber in Impressum und Footer eingebaut.

DSGVO, Vertraulichkeit und verschlüsselte Kommunikation

Kanzleien verarbeiten besonders sensible Daten. Die DSGVO verlangt entsprechende Schutzmaßnahmen - und das gilt auch für Website-Formulare und Kontaktwege. Wir bauen TLS-verschlüsselte Formulare, separate Einwilligungen für Datenverarbeitung, keine Google-Fonts von externen Servern, datenschutzkonforme Karteneinbindung (ohne Cookies) und klare Hinweise auf Aufbewahrungsfristen. Auf Wunsch richten wir verschlüsselte Mandatsanfrage-Kanäle mit PGP oder S/MIME ein.

Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht (§ 43a BRAO) hat auf der Website Konsequenzen: Wir fordern im Erstanfrage-Formular keine detaillierten Fallschilderungen an, sondern nur das, was für eine Ersteinordnung nötig ist - Kontaktdaten, Rechtsgebiet, kurzer Anlass. Details werden dann telefonisch oder in einem gesicherten Kanal besprochen. Das schützt Mandantinnen und Mandanten und Sie gleichermaßen.

Häufige Fragen zur Kanzlei-Website

Welche Pflichtangaben verlangen BORA und Berufsordnung auf einer Anwalts-Website?

Pflicht sind Name, Berufsbezeichnung mit Staat der Verleihung, zuständige Rechtsanwaltskammer, berufsrechtliche Regelungen (BRAO, BORA, RVG) nebst Link zur BRAK, Berufshaftpflichtversicherer mit räumlichem Geltungsbereich sowie Umsatzsteuer-ID. Diese Angaben prüfen wir mit und bauen sie rechtskonform in Impressum und Footer ein.

Darf ich auf der Website meine Mandatserfolge darstellen?

BORA § 6 erlaubt sachliche Informationen über Tätigkeit und Qualifikation, verbietet aber marktschreierische Werbung. Konkrete Mandatsdetails mit Gegnernennung sind tabu. Allgemeine Rechtsgebietsbeschreibungen, Fachanwaltstitel, Veröffentlichungen und Vorträge sind zulässig. Wir texten so, dass Ihre Kompetenz sichtbar wird, ohne Berufsrecht zu verletzen.

Wie gehen wir mit Mandantenbewertungen um?

Bewertungen auf Google oder anwalt.de sind zulässig, aber nicht ungeprüft übernehmbar. Zitate von Mandanten brauchen eine ausdrückliche Zustimmung zur Veröffentlichung. Wir empfehlen den Link zum externen Profil und zusätzlich 2-3 freigegebene Mandantenstimmen - anonymisiert, wo gewünscht. Gekaufte Bewertungen sind wettbewerbsrechtlich riskant, davon raten wir konsequent ab.

Soll ich Preise oder einen Honorarrechner zeigen?

Gesetzliche Gebühren (RVG) dürfen und sollten Sie als Orientierungsgröße erklären. Wir bauen auf Wunsch einen schlanken RVG-Rechner für typische Verfahren ein. Privatvergütungsvereinbarungen werden eher beim Erstgespräch besprochen. Wichtig ist Transparenz: Mandanten, die im Netz vergleichen, schätzen Klarheit über das Kostenrahmen-Gefühl mehr als konkrete Zahlen.

Kann ich mein Fachgebiet (z.B. Familienrecht) als eigene Seite anlegen?

Ja - und das ist SEO-technisch der wichtigste Baustein. Für jedes wichtige Rechtsgebiet bauen wir eine eigene Unterseite mit 800-1500 Wörtern, die typische Fälle erklärt, den Ablauf skizziert und Mandantinnen und Mandanten orientiert. So werden Sie bei Anfragen wie "Familienrecht Anwalt [Stadt]" oder "Scheidungsanwalt [Stadt]" gefunden - statt nur über Ihren Namen.

Was kostet eine Anwalts-Website?

Starter ab 599 EUR netto für eine klare Kanzlei-Website mit 2-3 Rechtsgebieten plus Wartung ab 59 EUR netto monatlich. Für mehr Fachanwälte, mehrere Rechtsgebiete oder einen Kanzlei-Blog planen wir ein erweitertes Paket. Details klären wir kostenlos im 30-Minuten-Erstgespräch.

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Was wir bereits umgesetzt haben

Für eine Therapiepraxis haben wir eine dreisprachige Website mit animierter Startseite, interaktiver Karte und automatischem Kontaktformular entwickelt - Funktionen, die mit einem Baukasten oder Template nicht umsetzbar sind.

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Alle Details zu Umfang, Paketen und Preisen finden Sie auf unserer Leistungsseite Webentwicklung.

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Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihre Rechtsgebiete, die Zielgruppe und Ihre Positionierung. So entsteht Schritt für Schritt eine Website, die Ihrer Kanzlei angemessen ist und die BORA-Vorgaben souverän erfüllt.

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