Professionelle Website für Dachdecker & Dachdeckerbetriebe
Das Dachdeckerhandwerk ist strukturell ausgelastet, regulatorisch dicht und öffentlich sichtbar wie kaum ein anderes Bauhandwerk - jede Dachsanierung, jede Flachdach-Instandsetzung, jede PV-Montage am Dach ist Jahre später von der Straße aus noch zu sehen. Gleichzeitig laufen die Auftragswege zunehmend online: Eigentümer:innen, Hausverwaltungen, Architekt:innen und Versicherungen recherchieren Betriebe in Google, lesen Bewertungen, schauen Referenzprojekte an und prüfen die Handwerksrolle-Eintragung. Wir bauen Websites für Dachdeckerbetriebe, die Meister und ZVDH-Qualifikationen sichtbar machen, die Gewerkevielfalt (Steildach, Flachdach, Gründach, Solar am Dach, Dämmung) sauber strukturieren, den Notdienst bei Sturmschäden klar kommunizieren und die Förderkulisse von BEG, BAFA und KfW sachlich einordnen - ohne dass Ihr Betrieb nebenher ein IT-Projekt stemmen muss und ohne Versprechen, die wir nicht halten könnten.
Warum Dachdeckerbetriebe trotz voller Auftragsbücher eine hochwertige Website brauchen
Dachdeckerbetriebe sind seit Jahren ausgelastet - Sanierungsstau im Gebäudebestand, Wärmewende, Sturmschäden nach Extremwetter, Photovoltaik-Hochlauf am Dach, laufender Neubau. Laut ZVDH beschäftigt das Dachdeckerhandwerk in Deutschland rund 90.000 Menschen in etwa 13.000 Fachbetrieben. Genau diese Auslastung ist die strategische Falle: Wer ausgelastet ist, investiert selten in die eigene Online-Präsenz - und verliert damit die Deutungshoheit über das eigene Gewerk. Die Folge: Eigentümer:innen googeln „Dachsanierung + Stadt", „Flachdach undicht", „Wärmepumpe nur mit Dachdämmung sinnvoll" oder „Photovoltaik Dach Kosten" und landen auf Ratgeberportalen, Leadbörsen und Vermittler-Plattformen wie MyHammer, Blauarbeit oder regionalen Handwerker-Vergleichsseiten, die Anfragen gegen Provision weiterverkaufen. Ohne eigene sichtbare Website überlassen Sie das Spielfeld genau diesen Vermittlern - und zahlen in letzter Konsequenz per Lead-Provision mit.
Die Aufträge selbst werden zugleich komplexer und höherwertiger. Eine moderne Dachsanierung ist selten nur ein Umdecken: sie umfasst Dämmstärken-Ertüchtigung nach GEG, Schnittstellen zur Photovoltaik, Gründach-Optionen, Entwässerung nach DIN 1986-100, Blitzschutz-Anschlüsse nach DIN EN 62305 und Förderbeantragung über BEG EM oder KfW. Kunden, die diese Komplexität erahnen, suchen keinen Installateur mit Preisschild, sondern einen Fachbetrieb, der beraten kann. Eine Website, die Ihre Meistertitel, Ihre ZVDH-Qualifikationen, Ihre typischen Projekte und Ihr Verständnis der Förderkulisse sichtbar macht, gewinnt genau diese hochpreisigen Aufträge - während Mitbewerber ohne Online-Präsenz auf margenschwache Kleinreparaturen und Lead-Provisionen beschränkt bleiben.
Die dritte Dimension ist Vertrauen in Krisenmomenten. Ein Sturmschaden, eine Leckage nach Starkregen, ein abgerissener First sind Stress-Situationen - Eigentümer:innen, Mieter:innen und Hausverwaltungen entscheiden innerhalb von Minuten, bei wem sie anrufen. Entscheidend sind drei Dinge auf der Website: prominente Notdienst-Rufnummer, klare Aussage zur Erreichbarkeit und Einsatzgebiet, und ein ruhig-sachlicher Ton, der Kompetenz signalisiert. Wer in dieser Situation auf einer generischen Baukasten-Website ohne Notdienst-Hinweis landet, ruft den nächsten Betrieb an. Eine gute Dachdecker-Website bezahlt sich allein über eingesammelte Notdienst-Einsätze in ein bis zwei Sturmsaisons.
Dazu kommt die wachsende Bedeutung für B2B-Kundschaft: Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Facility-Manager vergeben Dachwartungs- und Sanierungsverträge heute nach einer Online-Vorprüfung. Sie wollen Handwerksrolle-Eintragung, Zertifikate (ZVDH-Fachbetrieb Solartechnik, SCC für Arbeitssicherheit auf Großbaustellen), Referenzobjekte in vergleichbarer Größenordnung und eine belastbare Kontaktstruktur sehen. Diese Informationen gehören strukturiert auf eine eigene B2B-Seite oder in einen klar erkennbaren Abschnitt - nicht versteckt im Impressum.
Was auf eine moderne Dachdecker-Website gehört
Die Startseite beantwortet in zehn Sekunden: Was ist Ihr Hauptgewerk (Steildach, Flachdach, beides), welches Einzugsgebiet bedienen Sie (Karte oder klare Städte-/Landkreis-Liste), wer ist der verantwortliche Meister (echtes Foto, kein Stockmaterial), wie erreicht man Sie im Notfall (Rufnummer klickbar, Notdienst-Status). Echte Fotos von Ihren Gerüsten, Ihren Kolonnen, Ihren fertigen Dächern wirken mehr als jede Rendering-Galerie aus Ziegelhersteller-Katalogen. Auto-Play-Videos mit dramatischen Drohnenflügen sind zwar beliebt, aber im Notfall auf dem Mobilfunknetz eher ein Hindernis - wir empfehlen ruhige, schnell ladende Startseiten mit klarer CTA.
Die Leistungsseiten gliedern nach Gewerkeschwerpunkt, nicht nach Stichwort. Für das Steildach: eigene Unterseiten für Biberschwanz, Tondachziegel, Betondachstein, Schiefer (Altdeutsche Deckung, Schuppendeckung, Rechteckdeckung), Metallbedachung (Zink, Kupfer, Aluminium, Titanzink nach DIN EN 988) - jeweils mit typischen Einsatzbereichen, Wartungshinweisen, Lebensdauer und Preisrahmen statt Festpreis. Für das Flachdach: Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen (PVC, FPO, EPDM), Gründach-Aufbau, Wartung und Inspektion nach ZVDH-Fachregel für Abdichtungen. Für die Dachbegrünung: extensive Begrünung (Sedum, Moos, typische Aufbauhöhen 6-15 cm) und intensive Begrünung (Stauden, Rasen, begehbare Dachgärten) nach den FLL-Richtlinien (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau) mit Bezug zu Retentionsleistung und sommerlicher Kühlung. Für PV und Solarthermie: Unterkonstruktion, Dachdurchdringung, Dachhaken-Systeme nach ZVDH-Fachregel „Solaranlagen am Dach", klare Abgrenzung zur elektrischen Anschluss-Seite. Für die Dämmung: Aufsparrendämmung (klassische PIR- oder Mineralwoll-Aufbauten), Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung, mit Hinweis auf GEG-Mindestwerte und BEG-Förderfähigkeit.
Die Referenzgalerie ist das stärkste Vertrauens-Format und zugleich das sensibelste. Wir strukturieren sie nach Gewerk (Steildachsanierung, Flachdach-Neuaufbau, Gründach, PV-Aufdach-Anlage) und ergänzen pro Projekt eine kurze Fact-Box: Baujahr des Gebäudes, Größenordnung (qm), eingesetztes Material, Bauzeit, gegebenenfalls Besonderheiten (denkmalgeschützte Fassade, Sturmschaden, erneuerte Unterkonstruktion). Persönliche Daten der Bauherrschaft bleiben draußen - wir verwenden allgemeine Ortsangaben („Einfamilienhaus Bj. 1968, Raum Münster") statt Adressen, holen schriftliche Bildeinwilligungen ein und achten auf saubere Bildausschnitte, in denen Hausnummern, Namensschilder und Nachbargrundstücke nicht im Fokus stehen. Drohnenaufnahmen orientieren wir an § 21h LuftVO (Überflug fremder Grundstücke nur mit Einwilligung oder nach Einzelfall-Bewertung).
Der Notdienst- und Sturmschaden-Block gehört prominent an den Anfang der Seite und in den Header, nicht in eine Fußzeile. Inhaltlich: klickbare Rufnummer, Erreichbarkeitszeiten (werktags, Samstag, Sonntag/Feiertag), Einsatzgebiet mit Kilometerradius, Preisrahmen für Anfahrt und Notdienst-Stundensatz, Verweis auf typische Erstmaßnahmen (Notabdeckung, provisorische Reparatur). Ein kurzes Sicherheits-Panel für Eigentümer:innen („bei akutem Wassereintritt Strom im betroffenen Bereich abschalten, Wertsachen sichern, Fotos für die Versicherung machen, nicht aufs Dach steigen") übernimmt einen Teil der Orientierung, den sonst das Telefon am frühen Sonntagmorgen leisten müsste. Wichtig: der Notdienst wird nur für die Regionen beworben, in denen er auch verlässlich geleistet wird. In Sturmnächten ist die Enttäuschung über eine Mailbox schneller in einer 1-Stern-Bewertung gegossen, als ein zusätzlicher Einsatz Marge bringen würde.
Ein Fördermittel-Hinweisblock zu BEG EM (BAFA-Zuschuss für Einzelmaßnahmen wie Dachdämmung), BEG WG (KfW-Kredit für Wohngebäude), iSFP-Bonus und Heizungsförderung ordnet die Kulisse sachlich ein - ohne konkrete Prozentsätze als Versprechen auszusprechen und ohne sich als Energieeffizienz-Experte zu inszenieren, wenn der Betrieb nicht in der EEE-Liste der dena geführt ist. Die Formulierung, die wir empfehlen, lautet sinngemäß: „Für viele Dachsanierungen kommt eine BEG-Förderung in Betracht. Die verbindliche Förderauskunft und die Antragsbegleitung erfolgt durch einen Energieeffizienz-Experten der EEE-Liste; wir stimmen unsere Ausführung eng mit Ihrem Energieberater ab." Diese Arbeitsteilung ist wettbewerbsrechtlich sauber und RDG-konform (kein Einzelfall-Versprechen, keine Rechtsberatung), und sie positioniert Sie zugleich als seriösen Partner im Sanierungsprozess - nicht als Förder-Versprecher.
Ein Blog oder Ratgeber-Bereich zu den typischen Fragen rund ums Dach (Lebensdauer verschiedener Eindeckungen, Dämmstärken nach GEG, Gründach-Aufbau und Pflege, Dach-Check nach Sturm, Schnittstelle Dach-PV-Elektrik, Entwässerung bei Starkregen, Dach und Wärmepumpe) baut Reichweite in der Google-Suche auf und positioniert Ihren Betrieb als fachkundig. Sachlicher Ton mit echten Quellen (ZVDH-Fachregeln, GEG-Text, FLL-Richtlinien, DIN-Normen), keine vergleichende Werbung gegen andere Betriebe, keine Heilsversprechen zur Energieeinsparung - das ist genau der Ton, der Vertrauen schafft und UWG-konform bleibt.
Anfragen laufen über ein schlankes Formular mit klaren Pflichtfeldern (Objektadresse, Gewerke-Kontext, Zeithorizont, Kontaktdaten) ohne Datei-Uploads. Fotos vom Schaden oder vom bestehenden Dach sendet die:der Anfragende nach Erstkontakt direkt per E-Mail an Ihr Betriebspostfach - das vermeidet Malware-Risiken durch hochgeladene Dateien, spart Compliance-Aufwand und führt die Kommunikation ohne Umwege in Ihr gewohntes E-Mail-System. Die Formular-Nachricht selbst geht per sicherer SMTP-Verbindung direkt in Ihr Postfach; wir speichern keine Nachrichten-Inhalte auf unseren Systemen. Die eingehenden Anfragen übernehmen Sie dann in die Handwerker-Software (Pebe, ToolTime, Handwerksbüro, pds, Streit, HERO Software o. ä.), mit der Ihr Büro ohnehin arbeitet.
Rechtlicher Rahmen: HwO Anlage A, ZVDH-Fachregeln, GEG, Arbeitssicherheit, DSGVO und BFSG
Das Dachdeckerhandwerk ist in Anlage A Nr. 4 der Handwerksordnung (HwO) als zulassungspflichtiges Gewerk geführt - der selbstständige Betrieb setzt einen eingetragenen Dachdeckermeister oder eine gleichwertige Qualifikation nach § 7 HwO voraus. Auf der Website bedeutet das zwei Dinge: erstens muss der Meistertitel mit zuständiger Handwerkskammer sichtbar sein (üblicherweise im Team-Bereich und im Impressum), zweitens sind werbliche Bezeichnungen wie „Dachdeckerfachbetrieb" oder „Dachdeckermeisterbetrieb" nur zulässig, wenn die Eintragung in der Handwerksrolle tatsächlich vorliegt. Die Regelbindungen der jeweiligen Landes-Innungsverbände und des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) gehen darüber hinaus - die ZVDH-Fachregeln (u. a. „Regelwerk des Deutschen Dachdeckerhandwerks" mit Fachregeln für geneigte Dächer, Abdichtungen, Solaranlagen am Dach, Metallarbeiten) bilden den anerkannten Stand der Technik. Wir verweisen auf der Website sachlich auf diese Regelbindung, ohne die Einhaltung für jeden Einzelauftrag individuell zuzusichern - das wäre eine unnötige Haftungsverlagerung.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in der seit 2024 geltenden Fassung („Heizungsgesetz") wirkt mittelbar auf das Dachdeckerhandwerk, weil Dachsanierungen häufig förder- und effizienz-relevant sind. Relevant für die Darstellung auf der Website sind § 48 GEG (Dach und oberste Geschossdecke - Nachrüstpflicht bei bestimmten Baujahren und Sanierungstriggern), der typische U-Wert-Zielkorridor bei Aufsparren- und Zwischensparrendämmung und die Schnittstelle zu Photovoltaik-Pflichten in einzelnen Ländern (z. B. PV-Pflicht auf Nichtwohngebäuden in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern; Einzelheiten variieren). Die Website formuliert diese Rahmenbedingungen allgemein und ordnet sie zu; verbindliche Förder- oder Sanierungsauskünfte für den konkreten Bau kommen vom Energieeffizienz-Experten der EEE-Liste (dena/BAFA), nicht vom Betrieb. Diese klare Abgrenzung ist zugleich RDG-konform (keine unerlaubte Rechtsdienstleistung) und wettbewerbsrechtlich sauber.
Arbeitssicherheit ist auf einer Dachdecker-Website weniger Marketing-Thema als Signal fachlicher Ernsthaftigkeit. Dachdecker arbeiten regelmäßig in Absturzhöhen über 3 Metern; zentral sind die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121-1 bis 2121-3) für Gerüste und Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA), die DGUV-Regel 101-038 (Bauarbeiten) sowie die entsprechenden Vorschriften der BG BAU. Eine kurze Sektion „Sicherheit auf unseren Baustellen" - Fahrgerüste nach DIN EN 12811, Anschlageinrichtungen nach DIN EN 795, PSAgA nach EN 361/363/360 - ist für Hausverwaltungen, Kommunen und Facility-Manager ein harter Entscheidungsfaktor. Für größere Gewerbe-Baustellen wird zusätzlich eine SCC-Zertifizierung (Sicherheits-Certifikat Contractor) nachgefragt; wenn vorhanden, gehört das Zertifikat sichtbar auf die Seite.
DSGVO-Themen konzentrieren sich im Dachdeckerhandwerk auf drei Felder: Kontaktformulare (Datensparsamkeit, klare Zweckbindung, kein Tracking im Formular-Prozess - wir arbeiten ohne Speicherung der Nachrichten-Inhalte auf unseren Systemen), Referenz- und Baustellenfotos (schriftliche Einwilligung der Bauherrschaft, Retusche erkennbarer Hausnummern und Namensschilder, Umgang mit Drohnenaufnahmen nach § 21h LuftVO) und Bewertungs-Widgets (DSGVO-konforme Einbindung von Google-Rezensionen oder ProvenExpert mit entsprechender Ergänzung der Datenschutzerklärung). Art. 9 DSGVO ist im Dachdeckerhandwerk regelmäßig nicht einschlägig - Gesundheits- oder Sozialversicherungsnummern haben auf einer Dachdecker-Website nichts verloren, und wir bauen die Seite bewusst so, dass solche Daten auch gar nicht erst erhoben werden.
Das Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz (BFSG), seit 28. Juni 2025 in Kraft, erfasst Dachdecker-Websites dann unmittelbar, wenn sie verbraucherrelevante digitale Dienstleistungen anbieten - klassischerweise über Online-Anfrage- oder Notdienst-Formulare und elektronische Kommunikationswege. Wir bauen deshalb pauschal nach den WCAG-2.1-AA-Kriterien: Kontraste über 4,5:1, vollständige Tastatur-Bedienbarkeit der Formulare, Screenreader-Tauglichkeit ohne missbräuchliches aria-hidden, Formular-Labels statt Platzhalter-Tricks und eine klare Fokus-Sichtbarkeit. Das ist zugleich SEO- und Qualitätsgewinn und schützt vor der Angreifbarkeit, die das BFSG über die Marktüberwachung perspektivisch entfaltet.
Lokale Sichtbarkeit, Google Business Profile und Bewertungen
Dachdecker-Aufträge sind fast immer lokal. Privatkund:innen und Hausverwaltungen suchen selten über 30-50 km hinaus, bei Sturmschäden oft noch enger. Google Business Profile mit primärer Kategorie „Dachdecker" und passenden Sekundärkategorien („Dachreparatur", „Flachdach", „Solar- oder Photovoltaik-System-Anbieter" wenn Sie am Dach PV montieren) ist der wichtigste lokale Hebel. Wir richten das Profil ein bzw. übernehmen die Pflege ans Büro, damit Sie Sonderzeiten (Betriebsurlaub, Sommerferien-Schichten, Notdienst am Feiertag) selbst eintragen können. Konsistente NAP-Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) über Website, GBP, Branchenverzeichnisse wie Das Örtliche, Gelbe Seiten und regionale Handwerkerportale sind für lokale SEO der solideste Hebel - unspektakulär, aber dauerhaft wirksam.
Bewertungen sind in dieser Branche besonders zentral. Eine Dachsanierung ist ein fünf- bis sechsstelliges Vorhaben, das Eigentümer:innen selten zweimal im Leben beauftragen - entsprechend gründlich recherchieren sie vor dem Anruf. Authentische Google- und ProvenExpert-Rezensionen mit nachvollziehbaren Projektbeschreibungen haben messbaren Einfluss auf die Anfragequalität. Wir empfehlen eine leichtgewichtige Bewertungs-Einholung nach Abnahme (QR-Code auf der Schlussrechnung oder in der Abnahmebestätigung, kurzer Direktlink in der Schlussmail) und binden ein Bewertungs-Widget DSGVO-konform auf der Website ein, damit Neukund:innen nicht erst zu Google abwandern. Antworten auf Bewertungen bleiben sachlich und ohne Projektdetails - auch eine zweisterne Bewertung beantwortet man am besten kurz und professionell, nicht polemisch.
Strukturierte Daten nach Schema.org (RoofingContractor als Subtyp von LocalBusiness, openingHoursSpecification mit Sondersprechzeiten im Sturmfall, areaServed für das Einsatzgebiet, FAQPage für die Ratgeber-Sektionen, ImageObject für die Referenzgalerie mit sauberen Alt-Texten) signalisieren Google die Betriebskategorie und verbessern die Platzierung in der lokalen Suche. Ergänzend pflegen wir die ZVDH-Betriebssuche, Innungs-Portale, regionale Handwerkerportale und - falls sinnvoll - Spezialportale wie Dachdeckerheld oder vergleichbare Fachverzeichnisse. Wichtig: wir raten ab von exzessiver Registrierung in Billig-Branchenverzeichnissen, die pro Jahr dreistellige Beträge für faktisch nutzlose Einträge verlangen - qualitativ führen saubere NAP-Konsistenz und zwei gepflegte Premium-Verzeichnisse weiter als zwanzig Low-Value-Einträge.
Der B2B-Pfad - Hausverwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Architekt:innen, Kommunen, Facility-Manager - läuft anders als Privatkund:innen-Anfragen. Diese Zielgruppe recherchiert Betriebe oft telefonisch und über persönliche Empfehlungen, prüft aber parallel die Website auf Seriosität: Handwerksrolle-Eintragung, ZVDH-Qualifikationen, SCC-Zertifikat, Referenzobjekte in vergleichbarer Größenordnung, stabile Ansprechpartner mit Direktdurchwahl. Wir empfehlen einen klar erkennbaren B2B-Bereich (eigene Unterseite oder Anker auf der Startseite) mit Fokus auf Dachwartungsverträge, Großprojekte, Ausschreibungs-Prozesse (VOB/B, GAEB-Formate) und Terminzuverlässigkeit - Qualitäten, die Privatkund:innen nicht aktiv suchen, B2B-Entscheider:innen aber auf einen Blick sehen wollen.
Häufige Fragen zur Website für Dachdeckerbetriebe
Muss ich meinen Meister und die Eintragung in der Handwerksrolle auf der Website sichtbar machen?
Ja. Das Dachdeckerhandwerk ist in Anlage A Nr. 4 der Handwerksordnung (HwO) als zulassungspflichtiges Gewerk geführt - nur Betriebe mit eingetragenem Dachdeckermeister oder gleichwertiger Qualifikation nach § 7 HwO dürfen selbstständig Dachdeckerleistungen anbieten. Die Eintragung in die Handwerksrolle und der Meistertitel des verantwortlichen Betriebsleiters gehören deshalb sichtbar auf die Website - üblicherweise in einem Team- oder Über-uns-Bereich, zusätzlich im Impressum. Wir binden Meister-Foto, Name, Betriebsnummer der Handwerkskammer, gegebenenfalls die Innungsmitgliedschaft (Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks, ZVDH - Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks) und Fachqualifikationen wie „Fachbetrieb für Solartechnik am Dach" (ZVDH-Zertifikat) sichtbar ein. Wettbewerbsrechtlich relevant: Die Bezeichnung „Dachdeckerfachbetrieb" ohne Handwerksrolle-Eintragung ist abmahnfähig; die korrekte Darstellung schützt Sie vor UWG-Auseinandersetzungen und ist zugleich ein starker Vertrauensanker für Bauherren, Versicherer und Hausverwaltungen.
Wie strukturiere ich die Notdienst- und Sturmschaden-Hotline auf der Website?
Sturmschäden und akute Leckagen (gelöster First, aufgerissene Bahn auf dem Flachdach, herabgestürzte Ziegel) sind klassische Auslöser für Dachdecker-Anfragen mit Zeitdruck. Wir bauen einen festen Notdienst-Block, der im Header und auf der Startseite prominent sichtbar ist und drei Dinge beantwortet: 1) Erreichbarkeit - konkrete Telefonnummer (klickbar als tel:-Link für Mobilgeräte), Zeitfenster (werktags, Samstag, Sonntag/Feiertag) und Einsatzgebiet mit Kilometerradius. 2) Preisrahmen für Anfahrt, Stundensatz im Notdienst und typische Erstmaßnahmen-Pauschalen (Notabdeckung mit Plane, provisorische Reparatur), damit Anrufer nicht nach dem Einsatz überrascht sind. 3) Eine kurze Orientierungs-Hilfe, was Eigentümer:innen bis zum Eintreffen selbst tun können - ausschließlich Sicherheits- und Schadensbegrenzungshinweise (Wasser abstellen, betroffene Räume räumen, Fotos für die Versicherung machen), ausdrücklich keine Aufstiegs- oder Reparatur-Anleitung. Wichtig ist Ehrlichkeit: bewerben Sie den Notdienst nur für die Regionen, die Sie tatsächlich bedienen können - enttäuschte Anrufer nach Sturmnächten hinterlassen 1-Sterne-Bewertungen, die dem Ruf mehr schaden als die wenigen zusätzlichen Einsätze einbringen.
Wie gehe ich bei Referenzfotos von Dachsanierungen mit Datenschutz und Nachbarschaftsfragen um?
Referenzfotos sind das stärkste Content-Format im Dachdeckerhandwerk, aber datenschutzrechtlich anspruchsvoller als vielen bewusst ist. Auf Fotos vom umgedeckten Dach sind regelmäßig Hausnummern, Straßenschilder, Briefkästen mit Namen sowie das Nachbargrundstück erkennbar - und damit mittelbar Personenbezug (Art. 4 Nr. 1 DSGVO). Wir empfehlen drei Prinzipien: 1) Schriftliche Einwilligung der Bauherrschaft vor der Veröffentlichung, idealerweise bereits als Klausel im Auftragsformular (Zweck: Veröffentlichung auf Website und in Social Media, Widerrufsrecht, Dauer). 2) Entweder Weitwinkel-Aufnahmen ohne Hausnummer und Namen, oder gezielte Retuschen (Hausnummer unkenntlich, Namensschilder weichgezeichnet). 3) Das Nachbargrundstück sinnvoll aus dem Bildausschnitt nehmen oder im Hintergrund unscharf halten - abgebildete Nachbarhäuser sind in der Praxis selten problematisch, aber lesbare Gewerke am Nachbargebäude (Wäsche, Kinderspielzeug, Fenstereinblicke) sollten nicht erkennbar sein. Drohnenaufnahmen zusätzlich an § 21h LuftVO orientieren (kein Überflug ohne Einwilligung der überflogenen Grundstücke). Personen-Gesichter auf Baustellenfotos werden verpixelt oder es liegt eine Model-Release-Unterschrift vor.
Was darf ich als Dachdeckerbetrieb zur BEG-, BAFA- und KfW-Förderung für Dachsanierung und Dämmung auf der Website sagen?
Grundsätzlich gilt: Allgemeine Informationen zum Prinzip der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM als Zuschuss über BAFA, BEG WG als KfW-Kredit, iSFP-Bonus, typische förderfähige Maßnahmen wie Aufsparren- und Zwischensparrendämmung, Dachflächenerneuerung in Kombination mit Dämmung) dürfen Sie sachlich darstellen. Unzulässig bzw. heikel sind drei Dinge: a) Konkrete Förderzusagen für den Einzelfall („Sie bekommen X Prozent Zuschuss") - Förderhöhen ändern sich und hängen von Einzelfall-Bedingungen ab; falsche Auskünfte können Schadensersatzansprüche auslösen. b) Eine Positionierung als „Ihr Energieberater" oder „Ihr Experte für Förderberatung", wenn der Betrieb nicht in der Energieeffizienz-Experten-Liste (EEE-Liste der dena bzw. des BAFA) eingetragen ist - die förderrechtlich relevante Energieberatung darf in vielen BEG-Programmen nur von EEE-gelisteten Energieeffizienz-Experten erbracht werden, und die bewusste oder unbewusste Suggestion eines solchen Status ist wettbewerbsrechtlich angreifbar. c) Individuelle Rechtsberatung zur Förderfähigkeit in einem konkreten Bauvorhaben - das wäre nach § 2 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) eine erlaubnispflichtige Rechtsdienstleistung. Die saubere Linie: Wir informieren allgemein über Fördertatbestände und -logik, führen die handwerkliche Maßnahme (Dach, Dämmung) in der erforderlichen Qualität aus und verweisen für verbindliche Förderauskünfte auf einen Energieeffizienz-Experten der EEE-Liste bzw. direkt auf BAFA/KfW. Diese Arbeitsteilung formulieren wir auf der Website klar und positiv.
Wie stelle ich Photovoltaik- und Solarthermie-Montage am Dach dar, ohne mich mit der Abgrenzung zum Elektriker zu verheddern?
Die PV-Montage am Dach ist ein klassisches Gewerke-Grenzgebiet. Gewerkerechtlich bauen Dachdecker die Unterkonstruktion, montieren die Module und führen alle Arbeiten bis zur DC-seitigen String-Verkabelung aus, soweit der Betrieb eine entsprechende ZVDH-Qualifikation („Fachbetrieb für Solartechnik am Dach") und eine Eintragung in der Handwerksrolle (Anlage A Nr. 4) nachweisen kann. Der Anschluss auf der AC-Seite (Wechselrichter-Anschluss an die Hausinstallation, Zählerschrank, Netzanschluss beim Verteilnetzbetreiber) ist nach der TREI-Regel (Technische Regel für das Errichten von Elektroanlagen) und § 13 NAV dem eingetragenen Elektrohandwerk (Anlage A Nr. 25 HwO) vorbehalten. Auf der Website bilden wir diese Arbeitsteilung sachlich ab: wir stellen unsere Leistung (Unterkonstruktion, Modulmontage, Dachdurchdringung nach den ZVDH-Fachregeln für Solaranlagen am Dach, Blitzschutz-Anschluss nach DIN EN 62305) klar dar und nennen gleichzeitig, dass der AC-seitige Anschluss vom Elektrohandwerk ausgeführt wird - entweder durch einen Partnerbetrieb, mit dem der Dachdecker zusammenarbeitet, oder durch einen vom Kunden beauftragten Elektriker. Diese Transparenz schützt vor Gewährleistungsstreitigkeiten und positioniert den Betrieb zugleich als fachlich seriös. Solarthermie ist demgegenüber regulatorisch einfacher, weil sie hydraulisch ans Heizsystem angeschlossen wird und keine AC-seitige Arbeit an der Hausinstallation auslöst.
Was kostet eine Website für einen Dachdeckerbetrieb?
Starter ab 599 EUR netto einmalig plus Wartung ab 59 EUR netto monatlich für eine Website mit Leistungsseiten nach Gewerkeschwerpunkten (Steildach, Flachdach, Dachbegrünung, PV am Dach, Dämmung), Meister- und Team-Profil, Notdienst-/Sturmschaden-Block, Referenzgalerie und Blog. Optionale Erweiterungen (separater Auftrag): Kontaktformular mit automatischer Empfangsbestätigung, ein schlankes Anfrageformular (ohne Datei-Uploads; Fotos senden Anfragende direkt per E-Mail an Ihr Postfach), Einbindung eines Bewertungs-Widgets (Google-Rezensionen, ProvenExpert) per iFrame und ein Fördermittel-Hinweisblock mit Link zu BAFA/KfW. Einen eigenen Dachziegel- oder Baustoff-Shop, ein Online-Kalkulations-/Angebots-Portal mit Zahlung oder ein Kundenportal mit Objekt- und Wartungshistorie bauen wir nicht. Angebots- und Auftragsverwaltung gehören in Ihre Handwerker-Software (Pebe, ToolTime, Handwerksbüro, pds, Streit oder HERO Software), Bauteil-Beschaffung läuft über Ihre Groß- und Fachhändler. Details im 30-Minuten-Erstgespräch.
Weitere Leistungen in dieser Branche
Sie suchen eine Website für einen verwandten Beruf? Diese dedizierten Seiten könnten ebenfalls passen:
Weitere passende Branchen
Was wir bereits umgesetzt haben
Für eine Therapiepraxis haben wir eine dreisprachige Website mit animierter Startseite, interaktiver Karte und automatischem Kontaktformular entwickelt - Funktionen, die mit einem Baukasten oder Template nicht umsetzbar sind.
Referenzprojekt ansehen →Alle Details zu Umfang, Paketen und Preisen finden Sie auf unserer Leistungsseite Webentwicklung.
Pakete und Preise ansehen →Bereit für eine Website, die zu Ihrem Dachdeckerbetrieb passt?
Im kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch klären wir Ihre Betriebsstruktur (Einzelmeister, Gemeinschaftsbetrieb, mehrere Kolonnen), Ihre Gewerkeschwerpunkte (Steildach, Flachdach, Gründach, Solartechnik, Dämmung), Ihr Einsatzgebiet, Ihren Notdienst-Rhythmus und Ihre Kundengruppen (Privatkunden, Hausverwaltungen, Architekt:innen, Gewerbe). Sie bekommen ein konkretes Angebot für eine Website, die Ihren Meistertitel und Ihre ZVDH-Qualifikationen sichtbar macht, Ihre Referenzprojekte wirksam in Szene setzt und qualifizierte Anfragen erzeugt - statt Sie in eine austauschbare Dachdecker-Vorlage zu pressen.
Erstgespräch buchen (30 Minuten)