Professionelle Website für Schreiner & Tischler

Ob Sie sich in Bayern und Baden-Württemberg als Schreinerei verstehen oder im Norden und Osten als Tischlerei firmieren - der Beruf ist derselbe, zulassungspflichtig nach Anlage A Nr. 27 der Handwerksordnung, und der Markt ist einer der anspruchsvollsten im Handwerk: Einbauküchen, Möbel nach Maß, Innenausbau, Ladenbau, Objektbau und Massivholz-Restaurierung konkurrieren mit Möbelhaus-Konfektion, Montagefirmen ohne Werkstatt und IKEA-Pax. Der Unterschied entscheidet sich zunehmend online. Wir bauen Websites für Schreinereien und Tischlereien, die handwerkliche Kompetenz in Portfolio-Qualität sichtbar machen, Privatkunden wie Architekt:innen parallel ansprechen und die rechtlichen Anforderungen an Bildnutzung, CE-Kennzeichnung und Barrierefreiheit sauber erfüllen.

HwO Anlage A Nr. 27 Referenz-Portfolio Einbauküche & Möbel nach Maß Objekt- und Ladenbau BFSG-konform

Warum Schreinereien und Tischlereien heute eine starke Website brauchen

Schreinereien und Tischlereien leben traditionell von Empfehlungen - zufriedene Bauherren erzählen dem Nachbarn von der Einbauküche, Architekt:innen setzen eine bewährte Werkstatt wieder in die Ausschreibung. Das funktioniert, wird aber zunehmend von einer zweiten Realität überlagert: Zwei Drittel aller privaten Neuinteressenten recherchieren vor dem Erstkontakt online, und der Anteil steigt in jeder Altersgruppe. „Schreiner in [Stadt]", „Einbauschrank nach Maß [Stadt]", „Tischlerei Küche Nussbaum" oder „Massivholz Esstisch [Region]" sind heute die Startpunkte für Aufträge, die früher über die Straße kamen. Wer dort nicht sichtbar ist, bekommt einen immer kleineren Ausschnitt aus dem Marktpotenzial - mit genau der Preis-Druck-Spirale, die viele Werkstätten schon spüren.

Gleichzeitig ist der Markt gespalten. Auf der einen Seite drängen Möbelhaus-Konfektion, schwedische Einbauschrank-Systeme und spezialisierte Online-Anbieter für „Möbel nach Maß" in ein mittleres Preissegment. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage nach echter Handwerksqualität - Massivholz, echte Furniere, grifflose Konstruktionen mit hochwertigen Beschlägen, ehrliches Material statt Melamin-Fake. Die Werkstätten, die langfristig wachsen, positionieren sich klar in einem der beiden Segmente - meist im oberen - und nutzen ihre Website als visuelles Qualitätsversprechen. Die Website trennt die Anfragen, bevor die Werkstatt involviert wird.

Hinzu kommt der B2B-Hebel. Architekt:innen, Innenarchitekt:innen und Generalunternehmer prüfen vor jeder Vergabe die Website ihrer potenziellen Werkstatt - auf Referenz-Tiefe, Ausführungskompetenz, Werkplanungs-Fähigkeit, Objektbau-Erfahrung. Wer hier mit einer Homepage aus 2014, unscharfen Handybildern und einem PDF-Flyer auftritt, wird bei Büro-, Praxis- und Gastroeinrichtungen, bei Shop-Fittings oder hochwertigem Innenausbau gar nicht erst angefragt - auch nicht, wenn das handwerkliche Können in der Region bekannt ist. Eine starke Website ist damit nicht nur Neukunden-Werkzeug, sondern Voraussetzung für profitable B2B-Aufträge.

Was auf eine moderne Schreiner-/Tischler-Website gehört

Die Startseite setzt in zehn Sekunden die Qualitätsebene. Ein großes, ruhiges Foto einer realen Arbeit aus der eigenen Werkstatt (nicht Stock!) - idealerweise ein signaturstarkes Stück wie eine Einbauküche mit grifflosen Fronten, eine massive Treppe oder ein Ladenbau. Ein klarer Satz zur Ausrichtung („Schreinerei und Tischlerei in [Stadt] für Einbauküche, Möbel nach Maß und Innenausbau - seit 1987 in Meisterhand"), drei CTAs (Portfolio ansehen, Projekt anfragen, anrufen), und dann - ohne Karussell, ohne Pop-up, ohne Auto-Play-Video - direkt eine Auswahl von vier bis sechs Referenzen mit großen Bildern. Der Besuch soll sich wie das Betreten einer aufgeräumten Werkstatt anfühlen, nicht wie eine Landingpage.

Die Leistungsseiten sind das SEO-Rückgrat. Je Kernbereich eine eigene Unterseite mit 700-1.200 Wörtern: Einbauküche (Materialaufbau, Fronten, Beschläge, Geräteintegration, typische Projektlängen), Einbauschränke und Ankleiden (Zargen, Auszüge, Schiebe- vs. Drehtüren, Innenorganisation), Möbel nach Maß (Esstisch, Sideboard, Bett, Sondermöbel), Innenausbau (Türen nach DIN 18101, Massivholz-Böden, Treppen nach DIN 18065, Wandverkleidungen), Objektbau und Ladenbau (Shop-Fitting, Gastro-Einrichtung, Büro- und Praxiseinrichtung), Massivholz-Restaurierung und - wo vorhanden - Fenster- und Außentürenbau mit CE-Kennzeichnung nach EN 14351-1. Jede Seite beantwortet dieselbe Struktur: Was machen wir konkret, welche Materialien (Massivholz, Furnier, MDF, HPL, Mineralwerkstoff, Glas), wie läuft Aufmaß und Planung, welcher Budget-Rahmen ist realistisch, welche Referenzen gibt es.

Das Referenz-Portfolio ist die wichtigste Einzelseite und verdient eine eigene, schnelle Bildpipeline. Wir nutzen Astros native Image-Optimierung (WebP/AVIF, responsive Srcset, automatisches Lazy-Loading) und bauen pro Projekt eine Detailseite mit 6-12 Bildern, kurzer Projektbeschreibung (Bauherr-Situation, Materialwahl, Besonderheiten wie Push-to-open, Soft-close, grifflose Kante, Echtholzfurnier auf Multiplex), technischen Eckdaten (Material, Oberflächen-Finish, Beschlag-Hersteller wie Blum, Hettich oder Grass), ggf. Architekten-Credit. Eine Filter-Leiste nach Kategorie (Küche, Ankleide, Innenausbau, Objektbau, Restaurierung) und nach Material (Eiche, Nussbaum, Ahorn, lackiert, furniert) hilft beiden Zielgruppen, ihr eigenes Projekt wiederzuerkennen.

Die Werkstatt- und Team-Seite schafft Vertrauen. Ein ehrliches Foto der Werkstatt (CNC-Bearbeitungszentrum, Kantenanleimmaschine, Lackierkabine, Montage-Platz), kurze Portraits der Meister:innen und Gesell:innen mit Stationen und Spezialisierungen, ein Absatz zur Unternehmensgeschichte mit Gründungsjahr und - wenn vorhanden - Generationenwechsel. Für B2B-Kontakte hilft eine separate „Für Architekt:innen & Planer:innen"-Seite mit Schnittstellen-Kompetenz: DWG-/DXF-/IFC-Austausch, palette CAD- oder pCon.planner-Werkplanung, Ausschreibungserfahrung nach VOB/C, Aufmaß per Laser oder 3D-Scan, Versicherungssituation, Mitgliedschaft Tischler Schreiner Deutschland (TSD).

Das Anfrage-Formular qualifiziert Anfragen vor. Wir bauen ein schlankes Formular mit den Feldern Name, Kontakt, Projektart (Dropdown: Einbauküche, Möbel nach Maß, Innenausbau, Objektbau, Restaurierung, Sonstiges), Budget-Rahmen (Pflicht-Dropdown mit vier Stufen), gewünschter Projektstart (Kalenderquartal), Beschreibung. Das Formular leitet die Eingabe per sicherer SMTP-Verbindung direkt in Ihr Firmen-Postfach, mit automatischer Empfangsbestätigung an die absendende Person - ohne Speicherung auf unseren Systemen, ohne Datei-Uploads. Die weitere Abstimmung (Aufmaß-Termin, Grundriss-Austausch, Angebotsversand) läuft dann direkt per E-Mail zwischen Ihnen und der Bauherrschaft bzw. dem Planungsbüro.

Ein Blog oder „Werkstatt-Journal" baut fachliche Autorität und rankt bei Long-Tail-Queries, die Leistungsseiten nicht abdecken - Materialvergleiche („Eiche oder Nussbaum für die Einbauküche"), Beschlag-Technologien (Push-to-open vs. grifflose Profilleiste), Pflege-Zyklen (Massivholz-Öl nach zwölf Monaten) oder Planungshinweise zu Dachschrägen-Einbauten.

Planungs- und Konfigurations-Software gehört in die Werkstatt, nicht auf die Website. palette CAD und pCon.planner sind spezialisierte CAD-Systeme mit Möbelbauer-Bibliotheken; sie laufen beim Bauherrn oder bei Ihnen, nicht im Browser. Wir verlinken per Button auf das externe Kundenportal des Anbieters, wenn Sie diesen Service bieten - einen eigenen 3D-Konfigurator bauen wir bewusst nicht. Dasselbe gilt für Angebots-, Aufmaß- und Branchensoftware wie Streit.de, Taifun, VIS Handwerk, Sage Handwerk oder Lexware Handwerk: wir verlinken aufs anbietereigene Portal, binden nichts davon auf der Website selbst ein.

Rechtlicher Rahmen: HwO Anlage A Nr. 27, Meisterpflicht, CE/EN, DSGVO und BFSG

Das Tischler-/Schreinerhandwerk ist zulassungspflichtig nach Anlage A Nr. 27 der Handwerksordnung. Das Impressum muss deshalb deutlich mehr enthalten als bei zulassungsfreien Gewerken: Name der Inhaberin bzw. des Inhabers oder der GmbH-Geschäftsführung, vollständige Anschrift, Telefon und E-Mail, Handelsregister- bzw. Handwerksrollen-Eintragung mit Nummer, zuständige Handwerkskammer, gesetzliche Berufsbezeichnung („Tischler", verliehen durch die Bundesrepublik Deutschland), berufsrechtliche Regelungen mit Verweis auf HwO und die konkrete Anlage A Nr. 27, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Bei spezialisierten Betrieben (z. B. Fensterbau) kommen weitere Angaben dazu, insbesondere zur CE-Kennzeichnung. Wir strukturieren das Impressum sauber, die inhaltliche Richtigkeit prüft Ihre Rechtskanzlei.

Fenster und Außentüren sind geregelte Bauprodukte. Wer sie fertigt oder in Verkehr bringt, unterliegt der harmonisierten Norm EN 14351-1 mit verpflichtender CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung (DoP) - typgeprüft (ITT) durch eine notifizierte Stelle, etwa das IFN Rosenheim. Das muss auf der Website kein Werbetext sein, aber es muss einheitlich abgebildet sein: keine Aussagen zu U-Werten, Schallschutz oder Einbruchwiderstand (RC-Klassen nach DIN EN 1627), die nicht durch die eigene Leistungserklärung gedeckt sind. Für Holzschutz gelten DIN 68800 und DIN EN 1995 (Eurocode 5), für Möbelplatten DIN 68871 und DIN EN 14322, für Emissionen DIN EN 13986 (Formaldehyd-Klasse E1 ist Standard). Diese Referenzen gehören in die Leistungstexte dort, wo sie wirklich angewandt werden.

DSGVO ist vor allem beim Referenz-Portfolio und beim Anfrage-Formular einschlägig. Jede Innenaufnahme aus einer Privatwohnung oder einem Geschäftsraum ist personenbezogen, weil Rückschlüsse auf die Auftraggeberschaft möglich sind - wir brauchen eine schriftliche Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO mit ausdrücklicher Erwähnung der Website-Veröffentlichung. Zusätzlich klären wir das Urheberrecht am Entwurf (§ 2 UrhG): Bei Architekten- und Innenarchitekten-Projekten liegt das Recht am Gesamtentwurf nicht bei Ihnen - die Darstellung braucht Nutzungsvereinbarung und Architekten-Nennung. Das Anfrage-Formular validiert serverseitig, nutzt Honeypot und Rate-Limit, sendet per SMTP direkt in Ihr Postfach und speichert keine Nachrichten-Inhalte auf unseren Systemen; die Unfallversicherung läuft über die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM), ein dezenter Hinweis im Impressum reicht.

BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, in Kraft seit 28. Juni 2025) gilt für elektronische Dienstleistungen gegenüber Verbraucher:innen. Für eine Schreinerei-/Tischlerei-Website bedeutet das konkret: Das Anfrage-Formular, die Portfolio-Navigation und die Preisinformationen müssen barrierefrei sein. Wir liefern WCAG 2.1 AA als Baseline: Kontrastwerte über 4,5:1, vollständige Tastaturbedienbarkeit, sinnvolle Alt-Texte für Portfolio-Bilder (keine „IMG_7843.jpg", sondern „Einbauküche Nussbaum mit grifflosen Fronten, Wohnhaus [Stadt]"), klare Formular-Labels statt Platzhalter-Tricks, keine stummen aria-hidden=true-Container.

Lokale Sichtbarkeit, Auftragsakquise und Google Business Profile

Schreinereien und Tischlereien arbeiten im Radius von 30-80 km - bei Einbauküchen eher eng, bei Ladenbau und Objektbau deutlich weiter. Lokales SEO ist damit ein zentraler Hebel. Wir optimieren die Seite auf den primären Städtename und zwei bis drei Nachbarorte („Schreinerei [Kernstadt], Tischlerei für [Nachbarort 1] und [Nachbarort 2]"), pflegen Schema.org-Markup (LocalBusiness mit GeneralContractor / HomeAndConstructionBusiness als Spezialisierung, hasOfferCatalog für die Leistungen, image-Array für das Portfolio) und halten NAP-Daten (Name, Adresse, Telefon) konsistent zwischen Website, Google Business Profile, Handwerksrolle und den wichtigsten Verzeichnissen.

Google Business Profile ist für handwerkliche B2C-Suche einer der stärksten Kanäle. Wir richten die primäre Kategorie „Tischlerei" bzw. „Schreinerei" und relevante Sekundärkategorien („Küchenbauer", „Ladenbauer", „Möbelbauer") ein, pflegen Öffnungszeiten inklusive Werkstatt-Stoßzeiten und Betriebsurlaub, laden 20-40 hochwertige Portfolio-Bilder hoch (mit Einwilligung) und aktivieren die „Leistungen"-Funktion mit Kurzbeschreibungen. Bewertungen sind in dieser Branche zentral - wir bauen einen dezenten Bewertungs-Folgepfad nach Projektübergabe (kurze Dankes-Mail mit direktem Google- und ProvenExpert-Link) und binden das Bewertungs-Widget von Houzz, ProvenExpert oder Google Reviews als Snippet im Footer ein. Der Vertrag mit dem Bewertungsanbieter läuft direkt zwischen Ihnen und dem Dienst.

Houzz ist im gehobenen Segment die wertvollste branchenspezifische Plattform - dort suchen Architekt:innen und Bauherr:innen, die hochwertige Werkstätten beauftragen. Wir verlinken Ihr Houzz-Profil aus dem Portfolio und halten die Bildsprache von Website und Houzz-Auftritt kongruent. Instagram und Pinterest liefern ergänzend Reichweite; Feeds binden wir DSGVO-konform mit Opt-in oder als statischen Image-Export ein. Tischler Schreiner Deutschland (TSD) bleibt der wichtigste fachliche Referenzrahmen - die Mitgliedschaft kommunizieren wir dezent mit Logo und Link.

Häufige Fragen zur Website für Schreinereien und Tischlereien

Schreiner oder Tischler - welcher Begriff gehört auf meine Website?

Rechtlich ist die Frage eindeutig: Die Handwerksordnung kennt in Anlage A Nr. 27 ausschließlich die Berufsbezeichnung „Tischler". Das ist ein zulassungspflichtiges Handwerk, Grundlage ist die Meisterprüfung bzw. eine gleichgestellte Qualifikation nach § 7 HwO. Im Sprachgebrauch teilt sich Deutschland regional: In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist „Schreiner" dominant, im Norden und Osten „Tischler". Für die Website heißt das: Wir bedienen beide Begriffe parallel. In der Meta-Description, im Hero-Claim, in einer H2 und in den Alt-Texten der Portfolio-Bilder taucht beides auf („Ihre Schreinerei und Tischlerei in [Stadt]"), die URL-Struktur nutzt den dominanten Regionalbegriff und spiegelt die Zweitform per Redirect. So ranken Sie sowohl bei „schreiner [stadt]" als auch bei „tischlerei [stadt]" und „möbelschreinerei", ohne Duplicate-Content-Probleme.

Wie präsentiere ich Referenzprojekte bildstark und urheber-/persönlichkeitsrechtskonform?

Das Portfolio ist bei Schreinereien und Tischlereien die wichtigste Einzelseite - eine Einbauküche, ein Ladenbau oder eine massive Treppe verkauft sich über Bilder, nicht über Texte. Rechtlich hängen an jedem Projekt aber bis zu drei getrennte Rechtepositionen: 1) das Urheberrecht am Entwurf (bei Architekten- oder Innenarchitektenprojekten liegt dieses nicht bei Ihnen, § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG, Verwendung nur mit schriftlicher Nutzungsvereinbarung), 2) die Einwilligung des Auftraggebers in die Darstellung seiner Wohnung bzw. Geschäftsräume (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, weil Innenräume Rückschlüsse auf die Person erlauben), 3) Rechte der Fotografin oder des Fotografen, wenn externes Bildmaterial genutzt wird. Wir bauen ein Portfolio mit eigener Astro-Image-Pipeline (WebP/AVIF, Responsive Srcset, lazy Loading), pflegen pro Projekt ein internes Rechte-Formular und formulieren die Projektbeschreibungen so, dass Architekten-Nennung und Material-Herkunft korrekt abgebildet sind.

Wie spreche ich Privatkunden und Architekten/Planer gleichzeitig an?

Strukturell sind das zwei verschiedene Verkaufsprozesse. Privatkunden (B2C) entscheiden emotional und über Bilder - der Einbauschrank im Elternschlafzimmer, die Küche aus Nussbaum, der Esstisch zur Konfirmation. Architekten und Planer (B2B) entscheiden über Ausführungskompetenz, Werkplanungs-Fähigkeit, Terminsicherheit und Schnittstellen (DWG-/IFC-Austausch, Aufmaß per 3D-Scan, Ausschreibungs-LV nach VOB/C, Gewährleistungs-Handling). Wir bauen deshalb zwei parallele Einstiege: eine klar emotional gehaltene „Für Privatkund:innen"-Strecke mit Einbauküche, Möbel nach Maß und Innenausbau - und eine sachlichere „Für Architekt:innen & Planer:innen"-Strecke mit Werkplanung, Objektbau, Ladenbau und Referenzen im Projektumfang. Beide Strecken teilen sich das Portfolio, aber mit unterschiedlicher Filterung und unterschiedlichen CTAs.

Soll ich Preise für Maßanfertigung auf der Website kommunizieren?

Maßanfertigung hat keinen Festpreis - ein Einbauschrank für drei Meter Wand in Weiß-Folie liegt in einer ganz anderen Welt als derselbe Korpus in furniertem Nussbaum mit grifflosen Push-to-open-Fronten und Soft-close-Beschlägen. Gleichzeitig sind Anfragen ohne Preisorientierung frustrierend: Sie bekommen Anfragen, für die Ihr Angebot um den Faktor fünf zu hoch liegt. Wir lösen das mit Budget-Rahmen statt Festpreisen: „Einbauschrank ab ca. 3.500 EUR (3 m, Folien-Front, Standard-Beschläge)", „Massivholz-Küche meist im Bereich 25.000-60.000 EUR (je nach Holzart und Gerätepaket)", „Ladenbau-Projekte ab ca. 15.000 EUR". Das qualifiziert Anfragen vor, ohne Sie auf einen Preis festzulegen. Ergänzend: ein Budget-Feld im Anfrageformular („unter 5.000", „5.000-15.000", „15.000-40.000", „über 40.000") mit Pflichtauswahl - das filtert Anfragen sauber und verlagert die Preisfrage aus dem Erstgespräch.

Wie beschreibe ich Aufmaß, Planung, Montage und Pflege auf der Website verständlich?

Die Zusatzleistungen entscheiden bei vergleichenden Angeboten den Auftrag, werden aber oft unter Wert kommuniziert. Wir empfehlen eine eigene Seite „Ihr Projektablauf" mit fünf klar benannten Schritten: 1) Beratung und Aufmaß vor Ort (inkl. Laser-Aufmaß oder 3D-Scan bei komplexer Geometrie), 2) Werkplanung in palette CAD oder pCon.planner, 3) Fertigung in der eigenen Werkstatt (CNC-Zuschnitt, Kantenleim, Oberflächen-Finish), 4) Montage mit eigenem Team (keine Subunternehmer), 5) Übergabe und Pflege-Hinweise (Massivholz-Öl, Reinigung furnierter Flächen, Nachjustierung der Beschläge nach sechs Monaten). Das beantwortet genau die Fragen, die Privatkunden sonst erst im Angebotsgespräch stellen.

Was kostet eine Website für eine Schreinerei oder Tischlerei?

Starter ab 599 EUR netto einmalig plus Wartung ab 59 EUR netto monatlich für eine Website mit Leistungsseiten (Einbauküche, Möbel nach Maß, Innenausbau, Objektbau), einem sauber aufgebauten Referenz-Portfolio mit optimierten Bildern und einem Blog für fachliche Inhalte. Optionale Erweiterungen (separater Auftrag): Kontaktformular mit automatischer Empfangsbestätigung, erweitertes Referenz-Portfolio mit Projekt-Detailseiten, Einbindung eines Planungs-/Konfigurator-Tools per Button-Link (palette CAD, pCon.planner), Einbindung eines Bewertungs-Widgets (Houzz, ProvenExpert, Google Reviews) und ein Anfrage-Formular mit Budget-Rahmen-Abfrage. Einen Online-Shop für Möbel, einen eigenen 3D-Konfigurator oder ein Kunden-Portal mit Angebotshistorie bauen wir nicht - hierfür nutzen Sie Fachsoftware wie palette CAD, Streit.de, Taifun oder eine Shopify-/WooCommerce-Instanz bei einer spezialisierten Agentur. Details im 30-Minuten-Erstgespräch.

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